REDXGRID
Ingenieur prüft Zustandsdaten von Betriebsmitteln auf einem Leitstellen-Bildschirm

Asset Management Center

Alle Betriebsmittel im Bestand werden in einer priorisierten Übersicht geführt, die zeigt, wo zuerst Handlungsbedarf besteht. Das Instandhaltungs- und Erneuerungsprogramm ergibt sich aus dieser Reihenfolge.

Von vielen Anlagen zu einer Arbeits­reihenfolge

Zustand, Nachweise und Arbeitshistorie jeder Anlage liegen an einem Ort und sind nach Priorität geordnet. Ihre Teams sehen, wo der Anlagenbestand insgesamt steht und was das für die anstehenden Arbeiten bedeutet.

  • Zustand, Datensätze, Nachweise und Zuständigkeit bleiben mit jeder Anlage verknüpft.
  • Der Bestand wird nach Priorität geordnet, statt Anlage für Anlage geprüft zu werden.
  • Validierungsschritte halten unvollständige oder doppelte Datensätze aus der Reihung heraus.
  • Jede Position in der Reihenfolge führt direkt zum zugrunde liegenden Datensatz.

Die Reihenfolge ist ein Vorschlag, keine Anweisung. Das Asset Management Center stellt den Bestand und die zugehörigen Nachweise dar. Welche Anlagen in das Programm aufgenommen werden, entscheidet weiterhin das verantwortliche Team.

Für Technik und Instandhaltung

Anlageningenieure und Instandhaltungsplaner entscheiden, wohin die knappe Einsatzzeit der Teams fließt. Das Asset Management Center verändert die Grundlage dieser Entscheidung.

Eine Prioritätenfolge für den gesamten Bestand

Die Anlagen im gesamten Netz werden in einer einzigen priorisierten Übersicht geführt, statt Standort für Standort bewertet zu werden. Ihre Teams sehen den Bestand in einer Reihenfolge, statt ihn aus getrennten Datensätzen zu rekonstruieren.

Aufmerksamkeit folgt dem gemessenen Zustand

Die Einsatzzeit richtet sich nach dem dokumentierten Zustand jeder Anlage statt nach einem festen Turnus. Der Aufwand konzentriert sich dort, wo der Bestand ihn rechtfertigt.

Arbeiten als Programm geplant

Die Arbeitsreihenfolge gilt für den gesamten Bestand, sodass Instandhaltung als Programm geplant wird, statt Abschaltung für Abschaltung zusammengestellt zu werden.

Für Compliance und Regulierung

Entscheidungen darüber, welche Anlagen instand gehalten und welche ersetzt werden, müssen belastbar sein. Das Asset Management Center ist so gebaut, dass sich die Arbeitsreihenfolge überprüfen lässt.

Datensätze zählen erst nach der Validierung

Validierungsschritte halten unvollständige, doppelte und widersprüchliche Datensätze aus der Bestandsübersicht heraus, sodass die Arbeitsreihenfolge auf geprüften Datensätzen beruht.

Jede Position ist auf ihren Datensatz rückführbar

Zustand, Nachweise und Arbeitshistorie bleiben mit der zugehörigen Anlage verknüpft, sodass sich jede Position in der Reihenfolge auf ihren Ursprungsdatensatz zurückführen lässt.

Zuständigkeiten sind immer eindeutig

Jede Anlage führt ihre zuständige Person und ihre Prüfhistorie mit, sodass die Verantwortung für eine Entscheidung zum Zeitpunkt der Entscheidung und auch danach klar ist.

Verankert in den Normen, nach denen Sie bereits arbeiten

Die Qualitätsprozesse sind an ISO 9001 ausgerichtet. Datensätze und Prüfhistorie werden in einer Form geführt, die das bestehende Berichtswesen eines Netzbetreibers unterstützt.

Ausgelegt auf NIS2-Anforderungen

Das Asset Management Center ist auf die Pflichten wesentlicher und wichtiger Einrichtungen nach NIS2 ausgelegt und auf die Anlagen- und Nachweisdaten, auf denen diese Pflichten beruhen.

Datensätze bleiben unter Ihrer Kontrolle

Bei Bedarf können Betreiber das Asset Management Center in ihrer eigenen Infrastruktur betreiben, sodass Anlagendaten, Nachweise und Prüfhistorie in ihrer eigenen Umgebung bleiben.

Für die Geschäftsführung

Instandhaltung und Erneuerung sind die beiden größten Kostenpositionen, die ein Anlagenbetreiber steuert. Über beide wird auf Basis derselben Bestandsübersicht entschieden.

Erneuerung als Programm geplant

Erneuerungen werden über den gesamten Bestand geplant statt Anlage für Anlage. So folgt das Programm dem dokumentierten Zustand, und das Erneuerungsbudget folgt dieser Reihenfolge.

Ein Budgetantrag, der einer Prüfung standhält

Ausgaben sind an einen priorisierten Bestand gekoppelt. Ein Instandhaltungs- oder Erneuerungsbudget wird so als geordnete Liste mit den zugrunde liegenden Datensätzen vorgelegt statt als Pauschalschätzung.

Unterbrechungen, die nie in der Statistik landen

Arbeiten, die dem dokumentierten Zustand folgen, erreichen Anlagen, solange ein Fehler noch im Entstehen ist. Unterbrechungen, die nicht eintreten, belasten weder SAIDI (Minuten) noch SAIFI (Häufigkeit).

Was uns von anderen Lösungen unterscheidet

Bei Netzbetreibern sind heute drei Wege verbreitet, um über die nächsten Arbeiten zu entscheiden. Bei allen dreien bleibt der Bestand ungeordnet.

Anlagenregister, die erfassen, aber nicht reihen

Ein herkömmliches Register hält fest, was eine Anlage ist, wo sie steht und welche Arbeiten an ihr durchgeführt wurden. Es bringt den Bestand nicht in eine Reihenfolge, die Frage nach dem Vorrang wird also außerhalb des Systems beantwortet. REDXGRID liefert den Bestand bereits nach dokumentiertem Zustand geordnet.

Prioritäten in jeder Planungsrunde händisch neu erstellt

Die Reihung wird oft für jeden Budgetzyklus aus verstreut gespeicherten Datensätzen neu zusammengestellt. Das Ergebnis hängt davon ab, wer sie erstellt hat, und ist im Nachhinein schwer zu prüfen. REDXGRID führt eine Bestandsübersicht, die auch zwischen den Planungsrunden aktuell bleibt.

Programme nach Alter und Intervall

Zeitbasierte Planung ersetzt Betriebsmittel, weil sie ein bestimmtes Alter erreicht haben, nicht weil ihr Zustand es erfordert. Intakte Anlagen werden vorzeitig ausgemustert, während Anlagen, deren Zustand sich verschlechtert, warten müssen. REDXGRID ordnet das Programm nach dem dokumentierten Zustand.

Methode und Nachweise

Eine Arbeitsreihenfolge ist nur dann nützlich, wenn sich ihre Begründung überprüfen lässt. Darauf beruht eine Position im Bestand des Asset Management Center.

Ein Datensatz pro Anlage, nicht mehrere

Zustand, Inspektionsnachweise, Arbeitshistorie und Zuständigkeit werden im selben Anlagendatensatz geführt. Die Reihenfolge des Bestands wird aus diesem Datensatz abgeleitet, nicht aus einer Kopie davon.

Eingehende Daten werden vorab geprüft

Eingehende Datensätze und Nachweise werden validiert, bevor sie in die Bestandsübersicht gelangen. Unvollständige und doppelte Einträge werden gekennzeichnet statt gereiht, damit ungeprüfte Daten die Reihenfolge nicht verzerren.

Die Reihenfolge ist reproduzierbar

Die Reihung entsteht durch explizite, wiederholbare Kriterien, angewendet auf dieselben Datensätze. Eine Position im Bestand lässt sich neu herleiten und prüfen, statt als undurchsichtiges Ergebnis hingenommen zu werden.

Das Asset Management Center ordnet den Bestand auf Basis der vorliegenden Datensätze und Nachweise. Es führt keine Fehlerortung durch und schätzt keine Restlebensdauer. Fehlt ein Datensatz, zeigt die Bestandsübersicht genau das an, statt einen Zustand abzuleiten. REDXGRID benennt die Grenzen seiner Nachweise.

Ihr Anlagen­bestand auf einen Blick.


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